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94(470) PARTEILOSE JUGENDBNDNIS DER STUDIERENDER:

DIE SCHAFFEN UND DIE GEDANKEN AUF DEM BRUCH DER REVOLUTION A.A. Buschewa, A.A. Slesin Lehrstuhl: Geschichte und Philosophie, TSTU;

hist@nnn.tstu.ru Vertreten durch ein Mitglied des Editorial Board Professor V.I. Konovalov Schlsselwrter und Phrasen: Jugend; Monopol; Revolution; Studierenden.

Zusammenfassung: Im Artikel wird die Ttigkeit des Zentralkomitees der Schler Tambows der gesellschaftlichen Schulorganisation analysiert, die in der provinziellen russischen Stadt im Laufe der Revolution 1917 wirkte.

_ Die Februarrevolution hat das gesellschaftspolitische Leben in der russischen Provinz wesentlich belebt. Mit der besonderen Begeisterung nahm die Jugend den Zusammtnbruch des zaristischen Regimes wahr. In ihrer ersten Nummer rief die Tambower Zeitung Welt der Studierenden aus: Es ist den groe Staatsbruch geschehen, und Russland aus dem Reich des Despotismus, jeglicher Willkr und der Gewalt verwandelt sich wunderbar ins freie brgerliche Land, das kann jetzt frei, auf der Basis des Rechtes und der Gerechtigkeit, das kulturelle, staatliche und Wirtschaftsleben einzurichten. Die Freiheit ist ein hundertjhriger, sehnlicher, heiliger Traum, der Traum des Volkes wurde offensichtlichste Wirklichkeit und die helle Frhlingssonne hat endlich in der langen Nacht der Gesetzlosigkeit erschpfte russische Erde erwrmt [1].

Symptomatisch ist, dass die Zeitung Welt der Studierenden und die Zeitschrift Bndnis der Jugend auf Initiative des Zentralkomitees der Studierenden Tambows (weiter das ZKS) verlegt wurden. In ZKS traten die Vertreter von aller mittleren Bildungseinrichtungen der Stadt bei, die Vertreter von jedem aus ihnen begaben sich auch zum Redaktionskollegium der Druckorgane. Tatschlich leitete ZKS das parteilose Jugendbndnis der Schler Tambows, das bis zur Revolution entstanden war, aber nur nach ihr hat versucht, ein wahrhaftes Organ der Schulselbstverwaltung zu werden.

In den ersten Monaten nach dem Zusammenbruch des zaristischen Regimes, gemeinsam mit der allgemeinen Euphorie, wurden in den ffentlichen Stimmungen der Jugend die Suchen nach den Weisen des Dienens dem demokratischen Vaterland, den Formen und den Methoden der Verwirklichung der Prinzipien der Demokratie innerhalb des Bndnisses offenbar bemerkt.

Einige Schler erinnerten sich mit der Begeisterung an das Gehen ins Volk von revolutionren Volkstmler: Werden wirklich in freiem Russland die VolkstmlerIdealisten, deren traurige aber bezaubernde helle Gestalten sogar durch 50 Jahre nach wie vor die Seele vom Wunsch der Heldentat beunruhigen nicht auferstehen [2, Delo 81, L. 10]. Andere waren von der Lebensfhigkeit der vorigen Ordnungen besorgt und mit der Entrstung bezeichneten auf das weibliche Gymnasium, wo nach wie vor ISSN 0136-5835. . 2011. 17. 1. Transactions TSTU.

die selbe Verschlossenheit, das selbe Gehen in den Gottes Tempel, gefhrt von ihren Lehrern, das selbe Misstrauen zu den Schlerinnen [2, Delo 81, L. 11] trauerten, dass man sie in den hellen Tagen der Freiheit der Bndnisse und der Versammlungen im Umgang mit den jungen Mnnern auf, die Teilnahme an den Kundgebungen nach wie vor beschrnkt.

Am 23. April 1917 war in der Welt der Studierenden die Notiz die Befreiung der Gymnasiastinen verffentlicht: die Strmischen Wellen der ffentlichen Entrstung haben endlich den Damm der Unterdrckung durchgerissen. Der frische Strahl der Freiheit ist endlich auch ins Institut der hheren Tchter Tambows durchgedrungen Die Schler fast aller Lehranstalten beschlossen mit Kraft, die Freiheit fr Gymnasiastinen zu entlassen. Am 18. April, um 12 Uhr nachmittags, die Menge der Schler ist zum Institut herangekommen und hat gebeten, die Tr zu ffnen und, der Schlerinnen zu entlassen. Als ihnen abgesagt wurde, dann haben sie die Tr aufgebrochen und sind in den Saal des Institutes durchgedrungen. Im Saal hingen die Portrts des ehemaligen von der insitutsleitung zu vergotternden Zaren und der Zarin.

Die Schler, die vom Widerstand waren, haben sich zu den Portrts gestrzt, sie abgenommen, zerrissen und auf den Fuboden geworfen. Dann, von der Leitung die Befreiung der Gymnasiastinen gefordert, haben sie die Gymnasiastinen unter dem Kommando von ihren Leiterinen durch die gebrochenen Portrts gefhrt.

Abschliessend stellte der Autor fest: Es war angenehm, frohe Gesichtchen der jungen Fruleninen zu sehen, die im von der Leitung geschaffenen Schulgefngnis geqult waren.

Anders wie negativ uerten sich die Studierenden im Frhling 1917 ber die zaristische Vergangenheit nicht. Anders als positiv war es ber die revolutionre Realitt noch nicht gesagt. Und lange vor Bildung des kommunistischen Jugendverbandes hahat man den Kampf mit den berbleibseln der Vergangenheit begonnen.

In April 1917 haben in der Versammlung des Ortsausschusses desMnnergymnasiums daneben etwa 300 Menschen sich einstimmig (!) beschlossen, den traditionellen Untericht aufzuheben und sich mit den Sozialwissenschaften zu beschftigen. Es ist die Forderung zum pdagogischen Beirat besonders bemerkenswert, die Mglichkeit jenen Schlern zu geben, die die Forderungen auf die hchste Notiz ehrlich erklren, den Schlern oder der Kommission, zu antworten, und jenen die nicht erfolgreich waren, sogar ohne Erlauben, die befriedigenden Notizen zu stellen [2, Delo 81, L. 17].

Man darf nicht sagen, das es keine schpferischen Vorschlge gab. Fjodor Janukewitsch, zum Beispiel, in der Zeitschrift Bndnis der Jugend rief alle seinen Krfte, zu Hilfe des Dorfes hinzugeben. [2, Delo 81, L. 14.]. Es waren die Versuche, die Erfahrung der Gruppen der freiwilligen Helfer den Familien der Militrangehrigen zu erneuern. Aber in der Praxis herrschten die radikal zerstrenden Stimmungen unter den Schlern. Und obwohl die Schler fr die Diskreditierung der Demokratie die Regierung, die Intelligenz, die politischen Parteien aber nur nicht sich selbst verantwortlich machten,hat sich die Situation zum Sommer 1917 auch dank ihnen so gendert, dass prodiktatorische Stimmungen die Demokratischen immer mehr verdrngten.

Die Wichtigkeit der politischen Bildung verabsolutierend, die unendlichen Kundgebungen und die Versammlungen veranstaltend, rief das ZKS unter den Bedingungen der tiefen Wirtschaftskrise das immer grere Misstrauen sowohl bei den Stdtern insgesamt, als auch bei den Schlern hervor. Es ist begrndet, dass das Schulbndnis wie parteilos nicht mehr wahrgenommen wurde. Im Priesterseminar, zum Beispiel, traten 20 Schler in den Zirkel ein, der die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands organisiert hat, 50 Menschen in den Zirkel, der von den Sozialrewolutionren organisiert wurde [L. 38.].

ISSN 0136-5835. . 2011. 17. 1. Transactions TSTU.

In dem das ZKS irgendwie versuchte, seine Autoritt unter den Bedingungen des allgemeinen Chaos zu erhhen, ergrief es in September 1917 die Initiative zur Schaffung der Organisation der Schulmannen fr den Schutz der ffentlichen Ordnung.

Da wurde sofort betont, dass die Krperkraft von den Gefolgsmnnern nur ntigenfalls verwenden wird [L. 24].

Das ZKS hat sich zum Oktoberumsturz negativ verhalten. Es hat sich mit einem offenen Aufruf gewendet, gegen die Gewalt protestierend, das KRK ber den Schlern mittlerer Schulen und der Hochschulen Moskaus und St. Petersburgs getan hat.

Die Oktober- und nachfolgenden Ereignisse wurden in den Druckausgaben von ZKS wie die Konterrevolution bewertet, wenn die Heimat, verblutend und von der Anarchie kraftlos geworden, in den unter ihren Beinen aufgehenden Abgrund schon sieht [2, Delo 81, L. 39]. Gleichzeitig muss man anerkennen, dass die Bolschewiki fr die Verwirklichung ihrer ideologischen Doktrin in vieler Hinsicht verwenden konnten, die damals auch unter der lernenden Jugend herrschten, den sozialen Hass, die Ungeduld, den Durst der ausgleichenden Gerechtigkeit einschlielich die Stadt Tambow.

Wie es nicht merkwrdig scheint, aber die Ttigkeit des ZKS hat nach der Oktoberrevolution den schpferischeren Charakter erworben. In Tambow war das Haus der Schler organisiert. Die Streike wurden als die usserste Massnahme bei der Verwirklichung der Lsungen der Schulorganisationen anerkannt. Es bildeten sich die Spielpltze, die vorbergehenden Schulen der Liquidation des Analphabetentums, es wurden die Vorlesungen ber die Pfadfinder gehalten. Schon wurden die Aufgaben der Aufhebung des Unterrichts nicht gestellt, man strebte nur der Verminderung des Programms im Latein. Sogar das Gottes Gesetz wurde nicht aufgehoben, aber es war den Beschluss gefasst, dass der Religionsunterricht auf Wunsch der Eltern der Schler der Oberklasse fr sie nicht oblegatorisch anerkannt sein kann. [2, Delo 136, L. 23].

Allmhlich gingen die Emotionen weg, und sogar entwickelten sich unter den Schlern und ihren jungen Lehrern die nchterneren Einschtzungen des eingetretenen Ereignisses. In diesem Zusammenhang ist der Artikel von K. Pawlow am meisten bemerkenswert wir haben mit eigenen Augen gesehen, wie der unabwendbare Gang der Gesetze der historischen Entwicklung des Volkes die alten liberalen und alten sozialistischen Doktrinen und die Programme, diese abstrakte Ideologie der Kabinettfhrer weit zurckgeworfen hat. Vom Gesichtspunkt des Autors blieb die erste politische Periode der russischen Revolution ervolglos, da die liberalen und sozialistischen Doktrinen ebenso das Volk, die lebendigen Volksmassen mit ihrem spontanen Andrang und dem unaufhaltsamen Willen zu den Wirtschafts- und sozialen Umgestaltungen nicht gesehen haben oder nicht sehen wollten. K.Pawlows Meinung nach, die Politik der Bolschewiki war gezielt den spontanen Streben der Massen Luft zu machen, diese Streben in den etwas organisierten Lauf zu nehmen ber die Russischen Intellektuellen fllte der Tambower Autor das grausame Urteil: In der Entfernung und der Entfremdung vom Volk, nicht wie die abstrakte Kategorie, sondern wie die lebendigen Massen, mit den lebendigen Interessen entzogen, waren sie vor dem Volk erschrocken und konnten in den kulturellen Formen geschaffen, dem Volk nicht geben, was ihm lebenswichtig war, und seine alten sozial-konomischen Ziele verwirklichen. Und heute tnen die Wrter aus dem selben Artikel neuzeitlich und wahr: die Revolution wurde fast seit dem zweiten Tag als Anarchie proklamiert, distanzierten sich von ihr stolz, ohne zu bemerken, dass sich von der Revolution lossagend, sagen sich auch vom Volk dadurch los, tauchen in irgendwelches Nichtsein ein [4, S. 19].

Im brigen, heute ist es auch anderes verstendlich. K.Pawlow sah den Bolschewismus und die neue Intelligenz (mit der neuen Psychologie, mit der neuen Ideologie) zu optimistisch an. Whrend das ZKS verschiedene Varianten der ISSN 0136-5835. . 2011. 17. 1. Transactions TSTU.

Annherungen der lernenden Jugend mit dem Volk betrachtete (hat die Theaterzirkel, die Kommission der vernnftigen Unterhaltungen usw. organisiert [2, Delo 136, L. 22 23]), entwickelten die Bolschewiki schon den Plan der Monopolisierung der Jugendbewegung, die einer der Hauptrichtungen der Realisierung der staatlichen Funktion der politischen Kontrolle unter der Jugend der RSFSR wurde. Eines der Glieder des ursprnglichen Planes wurde die Bildung des Bndnisses der kommunistischen lernenden Jugend, das 1919 aus den mittleren Lehranstalten aller realen und potentiellen Konkurrenten verdrngte, in Tambow in erster Linie das ZKS [510].

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ISSN 0136-5835. . 2011. 17. 1. Transactions TSTU.

Non-Party Students Youth Union: Actions and Ideas at the Breaking Point of the Revolution A.A. Busheva, A.A. Slezin Department of History and Philosophy, TSTU;

hist@nnn.tstu.ru Key words and phrases: youth; revolution; political control; unification;

students.

Abstract: The paper analyzes the activities of the Students Central Committee of Tambov, a students social organization operating in the provincial Russian town during the Revolution of 1917.

Lunion des jeunes lves sans partis: les affaires et les penses au carrefour de la rvolution Rsum: Dans larticle est analyse lactivit du Comit Central des lves de la ville de Tambov organisation sociale des lves agissant dans une ville russe provinciale dans la priode de la rvolution de 1917.

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