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ay e a ( opoe a e) Coc a e : H..opoa a T..ep a BOPOHE 2000 2 a e e o ec e yaa c op, c pae a e pa x oepo o c op epa . O pe a ae c ye o epoo ypca c op ecoo ay e a c a coe e oye e peep poa .

Me o ec e yaa pec a coo oop ec o o c op o oe epa, o ope oy c ooa a a x, oce x ye c e a o c op eco epa yp. Tec c ae paa ec y pa e , aa o peep poa .

Coc a e paa yoy aoap oc c apey pe oaa e aep ee oo a B .M.Pa xeco a a e oe po e e peoe a o coepa e o ec x yaa.

Inhaltsverzeichnis Lektion 1. Die Anfnge 3 Lektion 2. Das Hochmittelalter Lektion 3. Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelalter Lektion 4. Kultur im Mittelalter Lektion 5. Das Sptmittelalter und die frhere Neuzeit Lektion 6. Das Zeitalter der Glaubenspaltung Lektion 7. Das Zeitalter des Absolutismus Lektion 8. Das Zeitalter der Franzsischen Revolution Lektion 9. Der deutsche Bund Literaturverzeichnis Deutsche Geschichte. Ein berblick. (1989): Bertelsmann-Lexikon- Verlag, Gtersloh.

Themen. Lehwerk fr DaF. (1990): Max Heuber Verlag, Ismaning Moment mal. Lehrwerk fr DaF (1997): Langenscheidt Verlag, Berlin, Mnchen u.a.

LEKTION 1.

Die Anfnge Die Entstehung des deutschen Volkes war ein Prozess, der Jahrhunderte dauerte. Das Wort deutsch ist erst im 8. Jh. aufgekommen. Zunchst bezeichnete es nur die Sprache, die im stlichen Teil Frankreichs gesprochen wurde. Dieses Reich entfaltete seine grte Macht unter Karl dem Groen. Es umfasste Vlkerschaften, die teils germanische, teils romanische Dialekte sprachen. Nach Karls Tod (814) brach das Reich bald auseinander. Im Laufe verschiedener Erbteilungen entstanden ein West- und ein Ostreich. Die politische Grenze fiel annhernd mit der Sprachgrenze zwischen Deutsch und Franzsisch zusammen. Die Bezeichnung deutsch wurde im Ostreich von der Sprache auf das Wohngebiet (Deutschland) bertragen.

Die deutsche Westgrenze wurde verhltnismig frh fixiert und blieb stabiel. Die Ostgrenze war jahrhundertelang flieend. Um 900 verlief sie an den Flssen Elbe und Saale. In den folgenden Jahrhunderten wurde das deutsche Siedlungsgebiet weit nach Osten ausgedehnt. Das geschah durch kriegerische Eroberung, spter durch Ansiedlung deutscher Bauern und Handwerker in den slawischen Gebieten. Diese Bewegung wurde von den Historikern als Ostkolonisation bezeichnet.

Texterluterung das Erbe acec o Aufgaben zur Gammatik I. Haume mecme u npoaauupyme npeoeu co caye Imperfekt Aktiv. Haoume mpu ocoe op aoo.

epeeume mu npeoeu a pyccu .

II. Haume mecme u npoaauupyme npeoeu co caye Imperfekt Passiv. Haoume mpu ocoe op ccox aoo. epeeume mu npeoeu a pyccu .

III. peopayme npeoeu co caye Imperfekt Aktiv npeoeu co caye Imperfekt Passiv.

Muster: Ich analysierte die Grammatik. Die Grammatik wurde von mir analysiert.

1. Das Wort deutsch bezeichnete nur die Sprache.

2. Das Reich umfasste germanische und romanische Vlkerschaften.

3. Die Historiker bezeichneten diese Bewegung als Ostkolonisation.

4. Dieses Reich entfaltete seine grte Macht unter Karl dem Groen.

IV. Cocmame npeoeu u ceyux co u coocoemau co caye Imperfekt Aktiv.

1. sprechen, germanische und romanische Dialekte, Vlkerschaften.

2. bald, das Reich, auseinanderbrechen.

3. bertragen auf etw. (Akk.), die Bezeichnung deutsch, man, das Wohngebiet.

4. man, die deutsche Westgrenze, fixieren.

5. sich ausdehnen, das deutsche Siedlungsgebiet, nach Osten.

V. Haume mecme u npoaauupyme coonouee npeoeu c npuamou onpeeumeu.

VI. peopayme ae npeoeu coonouee npeoeu c npuamou onpeeumeu.

Muster: Ich analysierte die Grammatik. Die Grammatik war schwer. Die Grammatik, die ich analysierte, war schwer.

1. Das war der Prozess der Entstehung des deutschen Volkes. Der Prozess dauerte Jahrhunderte.

2. Das Wort deutsch bezeichnete zuerst nur die Sprache. Diese Sprache wurde im stlichen Teil Frankreichs gesprochen.

3. Das Reich umfasste viele Vlkerschaften. Diese Vlkerschaften sprachen germanische und romanische Dialekte.

4. Die Ostgrenze verlief an den Flssen Elbe und Saale. Diese Grenze war jahrhundertelang fixiert.

5. Die Ausdehnung des deutschen Siedlungsgebiets nach Osten geschah durch kriegerische Eroberung. Man bezeichnete diese Bewegung als Ostkolonisation.

Aufgaben zum Referat I. Ausgangsangaben Der Text ist dem Buch Deutsche Geschichte. Ein berblick entnommen. Das Buch wurde im Verlag Bertelsmann Lexikon in Berlin im Jahre 1989 verffentlicht.

II. Thema: Die Entstehung des deutschen Volkes Peee ue Hier handelt es sich um jmdn./etw. (Akk.) Im Text geht es um jmdn./etw. (Akk.) Im Artikel ist die Rede von jmdm./etw. (Dat.) Der Autor befasst sich mit jmdm./etw. (Dat.) Der Text informiert uns ber jmdn./etw. (Akk.) Der Verfasser behandelt jmdn./etw. (Akk.) Die Historiker betrachten jmdn./etw. (Akk.) Im Buch wird jmd./etw. (Nom.) erlutert.

Im Mittelpunkt steht jmd./etw.(Nom.).

Besondere Aufmerksamkeit schenkt der Autor jmdm./etw.(Dat.) Der Hauptgedanke des Textes ist folgender: nompeume die Entstehung des deutschen Volkes o cex peex ue.

Muster: Im Text handelt es sich um die Entstehung des deutschen Volkes.

III. Besttigungsmaterial Der Text besteht aus zwei Teilen.

Der Hauptgedanke des ersten Absatzes ist folgender: Das bertragen der Bezeichnung deutsch von der Sprache auf die Sprecher und ihr Wohngebiet.

Im zweiten Absatz ist die Rede von den deutschen Grenzen.

nompeume a opae paux peex ue.

VI. Schlufolgerung Zum Schluss erlutert der Verfasser, da die Ansiedlung deutscher Bauern und Handwerker in Ostgebieten Ostkolonisation bezeichnet wurde. Frher wohnten in diesen Gebieten slawische Vlker.

V. Referat des Textes Die Anfnge.

Der Text ist dem Buch Deutsche Geschichte. Ein berblick entnommen. Das Buch wurde im Verlag Bertelsmann Lexikon in Berlin im Jahre 1989 verffentlicht.

Der Verfasser befasst sich mit der Frage der Entstehung des deutschen Volkes.

Der Text besteht aus zwei Teilen.

Der erste Abschnitt informiert uns ber das bertragen der Bezeichnung deutsch von der Sprache auf die Sprecher und ihr Wohngebiet. Im achten Jahrhundert bezeichnete das Wort deutsch nur die Sprache. starb Karl der Groe. Nach seinem Tod brach das Reich bald auseinander. Es entstanden ein West- und ein Ostreich. Die Bezeichnung deutsch wurde im Ostreich auf die Sprecher und ihr Wohngebiet bertragen.

Im zweiten Absatz ist die Rede von den deutschen Grenzen. Die Westgrenze war stabiel und die Ostgrenze flieend.

Zum Schluss schenkt der Autor besondere Aufmerksamkeit der Frage der Ansiedlung deutscher Bauern und Handwerker in den Ostgebieten. Der Verfasser erlutert, dass hier frher Slawen wohnten. Der Historiker nennt diese Bewegung Ostkolonisation.

LEKTION 2.

Das Hochmittelalter Den bergang vom ostfrnkischen zum deutschen Reich setzt man gewhnlich mit dem Jahre 911 an. Der Frankenherzog Konrad I. wurde zum Knig gewhlt. Er gilt als der erste deutsche Knig. (Der offizielle Titel war frnkischer Knig, spter rmischer Knig;

der Reichsname lautete seit dem 11. Jahrhundert Rmisches Reich, seit dem 13. Jahrhundert Heiliges Rmisches Reich;

im 15. Jahrhundert kam der Zusatz Deutscher Nation auf.) Das Reich war eine Wahlmonarchie. Der Knig wurde vom hohen Adel gewhlt. Daneben galt das Gebltsrecht: Der neue Knig sollte mit seinem Vorgnger verwandt sein. Dieser Grundsatz wurde mehrfach durchbrochen;

wiederholt kam es auch zu Doppelwahlen. Eine Hauptstadt besa das mittelalterliche Reich nicht, der Knig regierte im Umherziehen. Es gab keine Reichssteuern. Seinen Unterhalt bezog der Knig vor allem aus Reichsgtern, die er treuhnderisch verwaltete.

Zum wirklichen Herrscher des Reiches machte sich Otto I. Seine Machtflle fand Ausdruck darin, dass er sich 962 in Rom zum Kaiser krnen lie.

Seither hatte der deutsche Knig Anwartschaft auf die Kaiserwrde. Der Idee nach war das Kaisertum universal und verlieh seinem Trger die Herrschaft ber das gesamte Abendland.

Texterluterung die Anwartschaft p a e, pao das Gebltsrecht poc e oe pao das Abendland Epo a, C ap Ce Konrad I. Konrad der Erste Otto I. Otto der Erste die Treuhand y pae e y yec o o opye oep e;

o ea Aufgaben zur Grammatik I. Haume mecme u npoaauupyme ce coonouee npeoeu. Onpeeume mun npuamooo npeoeu.

II. Opayme npuamoe onoumee. B aecma aoo npeoeu ynompeume ceyue ocmpyuu:

Ich wei, Er wei nicht genau, Ich meine, Ich bin der Meinung, Ich glaube (auch), Ich bin der Ansicht, Ich denke, Ich finde (aber), Wissen Sie nicht, ? Ich bin berzeugt, Muster: Wie heit der Text? - Ich wei nicht, wie der Text heit.

1. Das Reich war eine Wahlmonarchie.

2. Der Knig wurde vom hohen Adel gewhlt.

3. Der neue Knig sollte mit seinem Vorgnger verwandt sein.

4. Eine Hauptstadt besa das mittelalterliche Reich nicht.

5. Wann lie sich Otto I. zum Kaiser krnen?

III. opoe u ouecmee ucumee.

Muster: 2 Texte - zwei Texte in 2 Texten - in zwei Texten 2.Text - zweiter Text im 2.Text - im zweiten Text 1. Der 1. Knig zum 1. Knig ein (1) Knig fr einen (1) Knig 2. Das 3. Jahrtausend im 3. Jahrtausend 3 Jahrtausende nach Jahrtausenden 3. Das 15. Jahrhundert im 15. Jahrhundert 15 Jahrhunderte vor Jahhunderten 4. Die 27. Seite auf der 27. Seite 27 Seiten auf 27 Seiten 5. Der 10. Staat im 10. Staat 10 Staaten in 10 Staaten 6. Der 31. Dezember am 31. Dezember 31 Dezember in Dezembern IV. poumame ceyue am.

Muster: im Jahre 814 im Jahre achthundertvierzehn 900, 711, 962, 1111, 1327, 1503,1648, 1799, 1800,, 1917, 1995, Aufgaben zum Referat Cocmame na u anuume nopo peepam mecma Das Hochmittelalter, ucnoy npu mo peee ue mopoo aau nepoo ypoa. Byume peepam.

LEKTION 3.

Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelalter Deutschland war im Mittelalter ein Bauernland. Die Lebensgrundlage war die Landwirtschaft. Handwerk und Handel spielten noch keine groe Rolle. Neun Zehntel der Bevlkerung waren Bauern. Zum groen Teil waren sie unfrei. Sie waren von adligen Grundherren abhngig, die ihnen Schutz gewhrten. Grad und Art der Abhngigkeit waren von Ort zu Ort sehr verschieden. Neben den unfreien gab es auch freie Bauern, die unabhngig ihr eigenes Land bebauten.

ber den Bauern standen Adel und Geistlichkeit. Die Schicht des Adels wies viel Abstufungen auf, von den Herzogen bis zu den Ministerialien.

Die einzelnen Glieder dieser Hierarchie waren durch Vassalen- oder Lehnsverhltnis verbunden. Oberster Lehnsherr war der Knig. Er bildete die Spitze einer Lehnspyramide. Das Lehen blieb Eigentum des Lehnsherrn und fiel an ihn zurck, wenn der Vassal starb.

Die Geistlichkeit war in ihren hheren Rngen eng mit dem Knig verbunden. Bischfe und bte wurden vom Knig fr Aufgaben der Reichsverwaltung herangezogen.

Texterluterung Neun Zehntel e ec x Aufgaben zur Grammatik I. Haume mecme cayee c aoau sein u werden. B ao yuu u ao peeu ynompee mecme ae ao. Haoume mpu ocoe op mux aoo.

II. peopayme npeoeu co caye Aktiv npeoeu co caye Zustandspassiv coomemcmye peeu.

Muster: Der Student schreibt ein Referat. Das Referat ist (vom Studenten) geschrieben.

1. Die freien Bauern bebauteten das Land.

2. Das Lehnsverhltnis verbindet die einzelnen Glieder dieser Hierarchie.

3. Man verband die Geistlichkeit mit dem Knig.

4. Der Knig zog Bischfe und bte fr Aufgaben der Reichsverwal- tung heran.

5. Man gewhrt den Schutz.

Aufgaben zum Referat Cocmame na u anuume nopo peepam mecma Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelalter, ucnoy npu mo peee ue mopoo aau nepoo ypoa. Byume peepam.

LEKTION 4.

Kultur im Mittelalter Von der groen Bedeutung fr die kulturelle Entwicklung Deutschlands im Mittelalter waren die zahlreichnen Klster. Jahrhundertlang waren sie die einzigen Sttte, wo gelehrte Bildung gepflegt wurde. Hier wurden erstmals Teile der Bibel ins Deutsche bersetzt. Hier wurden die Werke antiker Dichter und Philosophen gesammelt und abgeschrieben. Dabei entwickelte sich eine hohe Kunst des Schreibens und der Buchmalerei.

Im 12. Jahrhundert verloren die Geistlichen ihr Bildungsmonopol. Eine neue Bildungsschicht entstand im niederen Adel, die Ritterschaft. Dazu trug bei, dass die Ritter in den Kreuzzgen die Welt des Orients mit ihren ganz anderen Lebensformen kennenlernten und so ihr Blickfeld ungeheuer erweiterten. Von der ritterlichen Kultur jener Zeit zeugen groe epische und lyrische Dichtungen. Das 12. und 13. Jahrhundert gelten als die erste Bltezeit der deutschen Literatur.

In den Anfngen seiner Geschichte war Deutschland ein Land ohne Stdte. Erst seit 11. Jahrhundert fhrten die Bedrfnisse des Handels zur Entstehung stdtischer Siedlungen. Sie kristalliesierten sich um Bischofssitze, Knigspfalzen und Klster. Es gab auch planmige Stadtgrndungen an verkehrsgnstigen Stellen.

Texterluterung die Pfalz e oc o a pe e ee x a epo, cyaa ec o poee cya der Kreuzzug pec o oxo der Orient oc o e c pa Aufgaben zur Grammatik I. Opayme om ceyux aoo mpu ocoe op pflegen, bersetzen, sammeln, abschreiben, entwickeln, verlieren, entstehen, beitragen, kennenlernen, erweitern, gelten, fhren, kristallisieren, geben Onpeeume pe, omopo ae ao ynompee mecme.

II. Haume mecme u npoaauupyme npeoeu co caye Imperfekt Passiv. Hanuume ae npeoeu o cex peeax Passiv.

Aufgaben zum Referat Cocmame na u anuume nopo peepam mecma Kultur im Mittelalter, ucnoy npu mo peee ue mopoo aau nepoo ypoa. Byume peepam.

LEKTION 5.

Das Sptmittelalter und die frhere Neuzeit Mit Rudolf kam erstmals ein Habsburger auf den Thron. Die Grafen von Habsburg waren am Oberrhein ansssig und hatten damals schon asgedehnten Landbesitz.

Die Goldene Bulle Karls IV. 1356, eine Art Reichsgrundgesetz, verlieh sieben Kurfrsten das ausschlieliche Recht zur Knigswahl. Whrend die kleinen Grafen, Herren und Ritter allmhlich an Bedeutung verloren, gewannen die Stdte dank ihrer wirtschaftlichen Macht an Einflu. Sie profitierten von der stetigen Zunahme des Handels. Vor allem der Fernhandel wurde zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Die Handwerker in den Stdten waren traditionell in Znften zusammengeschlossen. Aber in Textilgewerbe und im Bergbau entstanden Wirtschaftsformen, die schon frhkapitalistische Zge trugen.

Weitere Strkung erfuhren die Stdte durch den Zusammenschlu zu Bnden. Der wichtigste dieser Stdtebnde, die Hanse, wurde im 14.Jh.

zur fhrenden Macht des Ostseeraums.

Seit 1438 war die Krone praktisch erheblich im Hause Habsburg. Im 15.Jh. erhoben sich zunehmend Forderungen nach einer Reichsreform. Es entwickelte sich ein Dualismus von Kaiser und Reich: dem Reichsoberhaupt standen die Reichsstnde Kurfrsten, Frsten und Stdte gegenber. Die Macht der Kaiser wurde durch Kapitulation begrenzt und zunehmend ausgehhlt.

Im 14.Jh. wurden auf dem Boden des Reiches nach italienischem und franzsischem Vorbild die fnf ersten deutschen Universitten gegrndet:

1348 Prag, 1365 Wien, 1386 Heidelberg, 1388 Kln, 1392 Erfurt.

Weitere neun Universittsgrndungen folgten im 15.Jh. Das neue Weltgefhl der Renaissance und die Ideen des Humanismus erfaten auch Deutschland.

Texterluterung die Goldene Bulle (ucm.) oo a ya (nocaue pucoo nan) die Zunft (Pl. die Znfte) Co ( a p. peece o) die Hanse a a die Ostsee- a coe ope Aufgaben zur Grammatik I. Opayme om ceyux aoo mpu ocoe op.

Onpeeume pe, omopo ae ao ynompee mecme.

kommen, verleihen, verlieren, gewinnen, zusammenschlieen, entstehen, erfahren, erheben II. Mooaocm aoa werden.

1. Ein Plan wird Wirtklichkeit. Er wird Lehrer.

(Werden ist hier ein Vollverb und bedeutet, da jmnd. einen bestimmten Beruf erlernt, ein Ziel erreicht.) 2. Er wird zu einem der reichsten Mnner der Welt.

(Werden zu jmdm./etw. (Dat.) ist hier ein Vollverb und bedeutet, da jmnd. oder etw. einen bestimmten Status erreicht, sich zu etw.

entwickelt.) 3. Wir werden diesen Text bersetzen.

(Werden ist hier ein Hilfsverb. Man verwendet es, um Futur zu bilden) 4. Dieser Text wird bersetzt.

(Werden ist hier ein Hilfsverb. Man verwendet es, um Passiv zu bilden) poaauupyme aeue aoa werden ceyux npeoeux.

1. Die Stdte sind stark geworden.

2. Die Grafen von Habsburg werden zu Knigen.

3. Den Kurfrsten wurde das Recht zur Knigswahl verliehen.

4. Neue Wirtschaftsformen werden im Bergbau entstehen.

5. Deutschland wurde durch das neue Gefhl der Renaissance erfasst.

6. In Klstern wurde gelehrte Bildung gepflegt.

poaauupyme aeue aoa werden mecme.

Aufgaben zum Referat Cocmame na u anuume nopo peepam mecma Das Sptmittelalter und die frhere Neuzeit, ucnoy npu mo peee ue mopoo aau nepoo ypoa. Byume peepam.

LEKTION 6.

Das Zeitalter der Glaubenspaltung Die schwelende Unzufriedenheit mit der Kirche entlud sich, vor allem durch das Auftreten Martin Luthers seit 1517, in der Reformation, die sich rasch ausbreitete. Ihre Folgen reichten weit ber das Religise hinaus. Das ganze soziale Gefge geriet in Bewegung. 1522/23 kam es zum Bauernkrieg, der ersten greren revolutionren Bewegung der deutschen Geschichte. Beide Erhebungen scheiterten oder wurden blutig niedergeschlagen. Hauptnutznieer der Reformation waren die Landesfrsten. Nach wechselvollen Kmpfen erhielten sie im Augsburger Religionsfrieden 1555 das Recht, die Religion ihrer Untertaten zu bestimmen. Die protestantische Konfession wurde als gleichberechtigt mit der katholischen anerkannt. Die religise Spaltung Deutschlands war damit besiegelt. Auf dem Kaiserthron sa zur Zeit der Reformation Karl V. (1519-1556) Zur Zeit des Augsburger Religionsfriedens war Deutschland zu vier Fnfteln protestantisch. Der Kampf zwischen den Konfessionen war damit jedoch nicht beendet. In den folgenden Jahrzehnten konnte die katholische Kirche viele Gebiete zurckgewinnen (Gegenreformation).

Die konfessionellen Gegenstze verschrften sich;

es kam zur Bildung von Religionsparteien, der protestantischen Union (1608) und der katholischen Liga (1609). Ein lokaler Konflikt in Bhmen lste dann den Dreiighrigen Krieg aus, der sich im Lauf der Jahre zu einer europischen Auseinandersetzung weitete. Dabei wurden zwischen und 1648 weite Teile Deutschlands verwstet und entvlkert. Im Westflischen Frieden von 1648 muten Gebiete an Frankreich und Schweden abgetreten werden;

das Ausscheiden der Schweiz und der Niederlande aus dem Reichsverband wurde besttigt.

Texterluterung Bhmen - oe Der Hauptnutznieer - (eoe) ea oy (oy) eo- o;

a a c a - o Aufgaben zur Grammatik I. Opayme om cex aoo mecme mpu ocoe op.

Onpeeume pe, omopo ae ao ynompee mecme.

II. Haume mecme u npoaauupyme npeoeu co caye Passiv. Opayme Infinitiv Passiv om ax aoo.

Hanuume ae npeoeu o cex peeax Passiv.

III. Cocmame npeoeu u ceyux co u coocoemau co caye pae Modalverb+ Infinitiv Passiv.

1. Die protestantische Konfession, anerkennen, mssen 2. Die religise Spaltung Deutschlands, besiegeln, mssen 3. Die Macht der Kaiser, begrenzen, mssen 4. Die Werke antiker Dichter und Philosophen, sammeln, mssen 5. Bischfe und bte, fr Aufgaben der Reichsverwaltung, heranziehen, mssen Haume mecme u npoaauupyme npeoeu co caye, pae Modalverb+ Infinitiv Passiv.

IV. Haume mecme u npoaauupyme ce coonouee npeoeu. Onpeeume mun npuamooo npeoeu.

V. Haume mecme u npoaauupyme ce npeou. cnoyme npu mo ay mauy.

lokale Bedeutung temporale Bedeutung sonstige Bedeutung Wo? Wann? Wo+(r)+Prposition?

Wohin? Seit wann? Prposition wem?

Woher? Wie lange? Prposition wen?

Aufgaben zum Referat Cocmame na u anuume nopo peepam mecma Das Zeitalter der Glaubenspaltung, ucnoy npu mo peee ue mopoo aau nepoo ypoa. Byume peepam.

LEKTION 7.

Das Zeitalter des Absolutismus Die souvernen Territorialstaaten bernahmen als Regierungsform nach franzsischem Vorbild den Absolutismus. Er verlieh dem Herrscher schwankenlose Macht und ermglichte den Aufbau einer straffen Verwaltung, die Einfhrung geordneter Finanzwirtschaft und die Aufstellung stehender Heere. Viele Frsten hatten den Ehrgeiz, ihre Residenz zu einem kulturellen Mittelpunkt zu machen. Sie zogen Theatertruppen und Orchester an ihren Hof. Manche Frsten legten Kunstsammlungen an, andere grndeten Bibliotheken. Hervorragende Architekten, Bildhauer und Maler waren damit beschftigt, den Herrschern prunkvolle Schlsser zu bauen und auszuschmcken, entweder mitten in der Hauptstadt, wie in Berlin und Dresden, oder nach dem Vorbild von Versailles auerhalb der Stadtgrenzen, wie in Nymphenburg bei Mnchen und Ludwigsburg bei Stuttgart. Das Zeitalter des Absolutismus war die groe Zeit des Barock. Manche dieser Frsten Vertreter des aufgeklrten Absolutismus - frderten Wissenschaft und kritisches Denken. Mehrere Akademien und Universitten wurden damals gegrndet.

Die Wirtschaftspolitik des Merkantilismus lie die absolut regierten Staaten auch konomisch erstarken. So konnten Lnder wie Bayern, Brandenburg (das sptere Preuen), Sachsen und Hannover zu eigenstndigen Machtzentren werden. sterreich wehrte die angreifenden Trken ab und erwarb Ungarn sowie Teile der bisher trkischen Balkanlnder. So stieg es zur Gromacht auf.

Im 18.Jh. erwuchs ein Rival in Preuen, das unter Friedrich dem Groen (1740-1786) zu einer Militrmacht ersten Ranges wurde. Beide Staaten trieben europische Gromachtpolitik.

Texterluterung der Rival - co ep Aufgaben zur Grammatik I.Cocmame npeoeu c aucu uuumuo (zu + Infinitiv).

Muster: Ich habe vor, fliegen zu lernen.

Ich habe vergessen, -zu eigenstndigen Machtzentren Man fngt an, werden;

Ich habe keine Lust, -Deutsch lernen;

Ich hatte keine Zeit, -europische Gromachtpolitik Man versucht, . treiben;

Es besteht die Mglichkeit, -zur Gromacht aufsteigen;

Es ist mglich, -die Einfhrung geordneter Es hat leider nicht geklappt, Finanzwirtschaft ermglichen;

-die italienische Oper pflegen;

-ganz still sein;

-ein Referat vorbereiten;

Haume mecme u npoaauupyme npeoeu c aucu uuumuo (zu + Infinitiv). epeeume mu npeoeu.

II. Mooaocm zu.

1. Ich habe Lust, Musik zu hren. (Zu - Konjunktion in Verbindung mit einem Infinitiv und abhngig von Wrtern verschiedener Wortart, besonders von Verben.) 2. Die ganze Welt wird zu einem Irrenhaus. (Zu Prposition mit Dativ, kann lokale, temporale und sonstige Bedeutung haben.) 3. Der Text ist zu leicht. (Zu kennzeichnet ein hohes oder geringes Ma, das nicht mehr angemessen oder akzeptabel erscheint.) 4. Ich hre dem Gesang der Vgel zu. (Zu trennbares Prfix) poaauupyme aeue zu ceyux npeoeux.

1. Der erste Preis fllt dem Finnen zu.

2. Gehst du auch zu diesem Fest?

3. Du kommst leider zu spt.

4. Ich gebe zu, da ich mich geirrt habe.

5. Das Gesetzt tritt zum 1.Jahnuar in Kraft.

6. Das Buch ist zu teuer.

7. Ich habe keine Zeit, zu dir zu kommen.

poaauupyme aeue zu mecme.

III. Opayme om cex aoo mecme mpu ocoe op.

Onpeeume pe, omopo ae ao ynompee mecme.

IV. Haume mecme u npoaauupyme npeoeu co caye Passiv. Opayme Infinitiv Passiv om ax aoo.

V. Haume mecme u npoaauupyme ce coonouee npeoeu. Onpeeume mun npuamooo npeoeu.

Aufgaben zum Referat Cocmame na u anuume nopo peepam mecma Das Zeitalter des Absolutismus, ucnoy npu mo peee ue mopoo aau nepoo ypoa. Byume peepam.

LEKTION 8.

Das Zeitalter der Franzsischen Revolution 1789 brach in Frankreich die Revolution aus. Unter dem Druck des Brgertums wurde die feudale Gesellschaftsordnung beseitigt, Gewaltenteilung und Menschenrechte sollten die Freiheit und Gleichheit aller Brger sichern. Der Versuch Preuens und sterreichs, mit Waffengewalt in die Verhltnisse im Nachbarland einzugreifen, scheiterte klglich und fhrte zum Gegensto der Revolutionsarmeen. Unter dem Ansturm der Heere Napoleons brach das Reich endgltig zusammen.

Durch das Gesetz von 1803 wechselten rund 4 Mio Untertaten den Landesherrn. Die Mittelstaaten waren die Gewinner. Die meisten von ihnen schlossen sich 1806 unter franzsischem Protektorat zum Rheinbund zusammen. Im selben Jahr legte Kaiser Franz II. die Krone nieder. Damit endete das Heilige Rmische Reich Deutscher Nation.

Das Mutterland der Revolution, Frankreich, trat den Deutschen als Gegner und Besatzungsmacht gegenber. Aus dem Kampf gegen Napoleon erwuchs vielmehr eine nationale Bewegung, die schlielich in den Befreiungskriegen gipfelte.

Deutschland blieb aber von den Krften des gesellschaftlichen Wandels nicht unberhrt. Zunchst wurden in den Rheinbundstaaten, dann in Preuen (dort verbunden mit Namen wie Stein, Wilhelm von Humboldt) Reformen eingeleitet. Sie sollten die feudale Schranken endlich abbauen und eine freie, brgerliche Gesellschaft schaffen: Aufhebung der Leibeigenschaft, Gewerbefreiheit, stdtische Selbstverwaltung, Gleichheit vor dem Gesetz, allgemeine Wehrpflicht.

In jenen Jahrzehnten, die von politischem Niedergang und sozialer Unrast gekennzeichnet waren, erreichte das kulturelle Leben Deutschlands eine seither unbertroffene Hhe. Die grten deutschen Philosophen, Kant und Hegel, und die grten deutschen Dichter, Goethe und Schiller, wirkten in dieser Zeit. Das Brgertum nahm die geistigen Anregungen dankbar auf, es entstand eine breite brgerliche Bildungsschicht.

LEKTION 9.

Der deutsche Bund Nach dem Sieg ber Napoleon regelte der Wiener Kongre 1814/15 die Neuordnung Europas. Die Hoffnungen vieler Deutscher auf einen freien, einheitlichen Nationalstaat wurden nicht erfllt. Der Deutsche Bund war ein loser Zusammenschlu der souvernen Einzelstaaten. Einziges Organ war Bundestag in Frankfurt, kein gewhltes Parlament, sondern ein Gesandtenkongre. Handlungsfhig war der Bund nur, wenn die beiden Gromchte Preuen und sterreich bereinstimmten. Seine Hauptaufgabe sah er in der Niederhaltung aller auf Einheit und Freiheit gerichteten Bestrebungen. Presse und Publizistik unterlagen einer scharfen Zensur, die Universitten wurden berwacht, eine politische Bettigung war so gut wie unmglich.

Inzwischen hatte eine moderne wirtschaftliche Entwicklung eingesetzt, die diesen reaktionren Tendenzen entgegenwirkte. 1834 wurde der deutsche Zollverein gegrndet und damit ein einheitlicher Binnenmarkt geschaffen. 1835 wurde die erste deutsche Eisenbahnstrecke in Betrieb genommen. Die Industrialisierung beschleunigte sich. Mit den Fabriken entstand die neue Klasse der Fabrikanten.

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