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«Московская финансово-промышленная академия Журавлева Е.О. ...»

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Text 2.

Deutschland in der Welt Das vereinte Deutschland inmitten Europas, als Exporteurland in die Weltwirtschaft integriert, gewinnt viel von diesen neuen Chancen. In einer immer strker verflochtenen Welt ist eine nationale Isolierung nicht mehr mglich. Wichtigster Ausdruck dieses Wandels ist die Globalisierung.

In ganz Eropa haben Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Marktwirtschaft entscheidenden Progre gemacht.

Wichtige Grundlage des auenpolitischen Gewichts Deutschlands ist die Leistungskraft seiner Wirtschaft.

Die Rolle Deutschlands als eines der fhrenden Lдnder und als Standort Industrien von Zukunft mu gesichert werden. Als einer der groen Industrie-und Handelsstaaten mit weltweiten Verflechtungen ist Deutschland mit dem Weltwirtschaftssystem verbunden. Wiederholende Krisen der internationalen Finanzmrkte haben die gegenseitige Abhngigkeit der Volkswirtschaften ermittelt.

Die Strkung der internationalen Institutionen im Bereich des Handels und der Finanzen und die Schaffung eines verbindlichen, an marktwirtschaftlichen Prinzipien orientierten Rechtsrahmen fr die globale Wirtschaft liegt im deutschen Interesse.

Text 3.

Soziale marktwirtschaftliche Ordnung Das Wirtschaftssystem in der BRD hat sich nach dem 2. Weltkried zu einer sozialen marktwirtschaftlichen Ordnung entwickelt. Millionen Haushalte und Unternehmen entscheiden frei und selbstndig, was sie produzieren und verbrauchen mchten. Die Frage, welche und wie viel Gter erzeugt werden und wer wie viel davon erhlt, wird vor allem auf Mrkten entschieden. Der Staat verzichtet weitgehend auf direkte Eingriffe in die Preis – und Lohngestaltung.

Voraussetzung fr das Funktionieren des Marktmechanismus ist der Wettbewerb. Ohne Konkurrenz kann es keine Marktwirtschaft geben. Der Wettbewerb fhrt dazu, da das Gewinnstreben der Einzelnen die Aktivitten entwickelt, die der optimalen Gterversorgung aller Nachfrager dienen. Der Wettbewerb frdert die Leistungsbereitschaft und zwingt Unternehmen dazu, sich mit Hilfe gnstiger Preise, besserer Produktqualitten, gnstiger Zahlungs- und Lieferbedingungen oder zustzlicher Serviceleistungen hervorzutun. Zugleich frdert der Wettbewerb die Verfahrens- und Produktinnovation und zwingt zur Rationalisierung und zum sparsamen Umgang mit knappen Ressourcen.

Keine Frage – offener Wettbewerb ist hart fr alle Teilehmer. Immer wieder versuchen daher Unternehmer, denWettbewerbsdruck zu verringern, sei es durch Absprachen mit den Konkurrenten, sei es durch den Zusammenschlu von Firmen. Unternehmenszusammenschlsse drfen nicht zur Entstehung oder Verstrkung einer marktbeherrschenden Stellung fhren.

Solche Versuche soll das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschrnkungen (Kartellgesetz) von 1957 unterbinden. Das Gesetz verbietet Abreden und Vertrge, die die Marktverhltnisse durch Beschrnkungen des Wettbewerbs beeinflussen. Die Einhaltung des Gesetzes berwachen das Bundeskartellamt und die Kartellbehrden der Lnder. Infolge der europischen Integration und der Globalisierung der Wirtschaft verlagert sich die Wettbewerbspolitik immer mehr auf die Europische Komission. Seit 2001 ist ein Gesetz zur Regelung von Firmenbernahmen in Kraft getreten. Das Gesetz basiert auf der bernahmerichtlinie des Europischen Parlaments und des Europischen Rates. Das Gesetz ist ein wichtiger Beitrag zur Modernisierung der Wirtschaft;

es strkt die Wettbewerbsfhigkeit und trgt zur Verbesserung des Investitionsklimas bei.

Ziel der Bundesregierung war und ist es, den Wettbewerb zu strken und fr eine effiziente Versorgung der Brger zu sorgen. Ein intensiver Wettbewerb kann sich nur dann entwickeln, wenn es eine gesunde Basis von kleinen und mittleren Unternehmen qibt.

marktwirtschaftliche Ordnung – рыночная экономика Haushalt – домашнее хозяйство, бюджет entscheiden – решать Eingriff – вмешательство Lohngestaltung, die – формирование зарплаты Leistungsbereitschaft, die – стимул к труду zwingen – заставлять sich hervortun – выделиться Innovation –разработка новых методов и видов продукции Absprache, die – договоренность Kartellgesetz – закон о картелях unterbinden- пресекать Einhaltung, die - соблюдение berwachen – контролировать, наблюдать sich verlagern – переходить в руки Firmenbernahme- приобретение предприятий Richtlinie, die - директива effizient- эффективнй Text 4.

Die soziale Komponente des Wirtschaftssystems Der soziale Friede wurde bisher in der BRD strker gewahrt als in manchen anderen Lndern. Ein wichtiger Grund dafr ist das dichte Netz der sozialen Sicherheit, das die Brger umgibt. Besonders fr die Arbeitnehmer ist der soziale Schutz von groer Bedeutung. Ob ein Arbeitnehmer alt oder krank ist, unfallgeschdigt oder arbeitslos, ob vom Konkurs des Betriebes betroffen oder zur Umschulung in einen perspektiven Beruf entschlossen – das Sozialsystem erleichtert die finanziellen Schwierigkeiten.

Dabei handelt es sich um Dienstleistungen einer solidarischen Gemeinschaft. Wer die Arbeit hat, zahlt Abgaben an die verschiedenen Fonds der Sozialversicherung. Das Sozialsystem umfat nicht nur die Arbeitnehmer.

Es ist auch Wohngeld, Sozialhilfe fr Bedrftige und Entschdigungen fr Kriegsopfer. Die Ausgaben fr soziale Sicherung betragen in der BRD ein Drittel des Bruttoinlandproduktes.

Vokabeln Friede, der - мир gewahren – отмечать, обеспечивать Sicherheit, die – защита, обеспечение unfallgeschdigt – пострадавший от несчастного случая vom Konkurs betroffen – пострадать от банкротства Umschulung, die - переобучение entschlieen (o,o) - решать Gemeinschaft, die - сообщество Abgaben - отчисления Versicherung, die - страхование Bedrftige - молоимущие Entschdigung, die - компенсация Ausgaben - расходы Bruttoinlandprodukt – ВВП (валовой внутренний продукт) Text 5.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Auch in der Marktwirtschaft knnen unerwnschte Tendenzen entstehen. Ziel ist es, stabile Preise, einen hohen Beschftigungsstand und auenwirtschaftliches Gleichgewicht bei stetigem und angemessenem Wirtschaftswachstum zu sichern. Verantwortung fr die wirtschaftliche Entwicklung tragen auch Tarifpartner. Die zentrale Aufgabe der Wirtschaftspolitik bleibt die Verringerung der Arbeitslosigkeit. Der Schlssel fr mehr Beschftigung liegt in mehr Investitionen und Innovationen, die perspektive Arbeitspltze schaffen.

Die Zentralaufgabe der Wirtschaftspolitik ist die Verringerung der Arbeitslosigkeit. Die Bundesregierung hat dafr ein «Bndnis fr Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfhigkeit» mit den Gewerkschaften und Wirtschaft initiirt. Ziel war und ist es, deutlich mehr Arbeitspltze zu schaffen, vor allem Jugendlichen und lteren Arbeitnehmern wieder bessere Beschftigungsperspektiven zu erffnen. Auf diesem Weg ist man heute ein gutes Stck vorangekommen. Aufgabe der Tarifparteien besteht darin, um die Organisation der Arbeit beschftigungsorientierter zu gestalten und bei den Lhnen und den Arbeitszeiten mehr Flexibilitt zuzulassen. Die Unternehmen mssen mehr Ausbildungspltze bereitstellen. Die Bundesregierung hat die Rahmenbedingungen dafr verbessert, besonders fr Steuerpolitik, die die Belastung durch Steuern und Sozialabgaben fr die Unternehmen und die Brger senkt.

Vokabeln gesamtwirtschaftlich - общеэкономический angemessen - соразмерный sichern - обеспечивать ein gutes Stck vorankommen – добиться продвижения вперед Tarifpartei, die - сторона по заключению коллективных договоров zulassen - допускать Flexibilitt - гибкость Belastung durch die Steuer und Abgaben – бремя налогов и отчислений Text 6.

Die Preise Der Lebensstandard hngt sowohl von der Hhe des Einkommens als auch von der Hhe der Preise ab. Deshalb ist die Entwicklung der Verbraucherpreise ein wichtiges wirtschaftspolitisches Thema.

Von der weltweiten Tendenz steigender Preise blieb auch die BRD in den letzten Jahrzehnten nicht verschont. Das Verbraucherpreisniveau ist in der BRD besonders in siebziger Jahren krftig – zeitweise um jhrlich mehr als sechs Prozent – gestiegen. Dann ging die Steigerungsrate zurck;

im April 1986 waren die Lebenshaltungskosten zum ersten Mal nach fast 30 Jahren niedriger als im gleichen Monat des Vorjahres. In den Folgejahren nahm die Preissteigerung erneut zu, ohne jedoch das Ausma der siebziger Jahre zu erreichen. Die stark unterschiedliche Preisentwicklung in den 70-er und 80-er Jahren wurde nicht zuletzt von den extremen lpreisschwankungen beeinflut. Im Vergleich zu anderen Lndern zeichnete sich das Preisklima in der BRD durch eine weit berdurchschnittliche Stabilitt aus. Der deutliche Rckgang der Preissteigerungsraten in anderen Industrielndern Anfang der 90-er Jahren war in Deutschland hingegen nicht zu verzeichnen. Die Bundesregierung und die Deutsche Bundesbank sowie die Europische Zentralbank schenken der Geldwertstabilitt eine groe Bedeutung. Diese Stabilittsorientierung zeigt Erfolg: in den letzten Jahren sank die Teuerungsrate deutlich und lag 1999 im Jahresdurchschnitt bei 0.6%. Damit wurde der niedrigste Preisanstieg seit der Berechnung des gesamtdeutschen Index verzeichnet.

Vokabeln blieb nicht verschont - не удалос избежать Steigerungsrate, die – темпы роста Lebenshaltungskosten – стомость жизни Ausma, der - масштаб Preisentwicklung, die – движение цен, инфляция Geldwertstabilitt – стабильность национальной валюты Teuerungsrate – уровень инфляции Text 7.

Wissenschaft und Forschung In den letzten Jahren befanden sich unter den Nobelpreistrgern fr Chemie, Physik und Medizin auch deutsche Wissenschaftler. So ging der Nobelpreis fr Medizin 1991 an die Zellbiologen Erwin Neher und Bert Sakmann, den Nobelpreis fr Physik teilte sich 1989 der Physiker Wolfgang Paul mit 2 amerikanischen Kollegen, und 1988 wurden die 3 Forscher Johann Deisenhofer, Robert Huber und Hartmut Michel mit dem Chemie- Nobelpreis ausgezeichnet. Nobelprestrger des Jahres 1995 aus Deutschland waren die Entwicklugsbiologin Christiane Nsslein – Volhard (Medizin) und der in Meinz lehrende niederlndische Chemiker Paul J.Crutzen. 1998 erhielt Horst J. Strmer den Nobelpreis fr Physik. Den Nobelpreis fr Medizin 1999 erhielt der in Deutschland geborene Gnter Blobel, der den grten Teil des Preisgeldes fr den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche spendete.

Die deutschen Universitten waren frher in vielen Disziplinen der Natur- und Geisteswissenschaften fhrend. Bis zum Zweiten Weltkrieg fielen zehn von 45 Physik – Nobelpreisen und 16 von 40 Chemie – Nobelpreisen an Deutsche. Die nationalsozialistische Diktatur trieb ab 1933 viele der besten Kpfe auer Landes. Manche gingen in die USA, wo sie der dortigen Wissenschaft unschtzbare Impulse gaben. Diese Verluste erlebte Deutschland sehr langsam und mit groen Anstrengungen.

Vokabeln Zellbiologe- микробиолог spenden - жертвоват treiben – изгнать, выжить Text 8.

Geld und Bankwesen Am 1. Januar 1999 startete gem dem Vertrag von Maastricht die Europische Whrungsunion (EWU). Whrungseinheit der Teilnehmerlnder ist von diesem Zeitpunkt an der Euro (1Euro=100 Cent). 2002 lste das neue Euro-Bargeld die nationalen Noten und Mnzen ab.

Das Eurosystem. Im Jahre 1991 wurde im Vertrag von Maastricht vereinbart, bis sptestens 1999 eine Europische Wirtschafts – und Whrungsunion zu errichten und die geldpolitische Souvernitt auf das politisch unabhngige Eurosystem (die Europische Zentralbank und die nationalen Zentralbanken der EWU – Teilnehmerstaaten) zu betragen.

Anfang 1998 wurde vom Europischen Rat beschlossen, da zunchst Staaten die gemeinsame Whrung einfhren. Die Teilnehmerlnder muten strenge Aufnahmekriterien (stabile Preise und Wechselkurse, niedrige Zinsen, Haushaltsdisziplin) erfllen und sich zur Fortfhrung einer soliden Finanzpolitik auch nach Beginn der Whrungsunion verpflichten. Das Eurosystem hat am 1. Januar 1999 die alleinige Zustndigkeit fr die Geldpolitik der Teilnehmerstaaten bernommen. Fr die Europische Zentralbank ist die Sicherung der Preisstabilitt das oberste Ziel. Wichtigstes Entscheidungsgremium ist der Rat der Europischen Zentralbank. Diesem gehren die Mitglieder des Direktoriums und die Prsidenten der nationalen Zentralbanken an.

Der Rat der Europischen Zentralbank bestimmt die Leitlinien der Geldpolitik fr die EWU (Europische Whrungsunion). Mit laufenden Geschften befat sich das Direktorium. Ihm gehren der Prsident, der Vizeprsident sowie vier weitere Mitglieder an. Sie werden nur einmalig fr maximal 8 Jahre ernannt. In dieser Zeit knnen sie nicht abberufen werden.

Und damit wird die Unabhngigkeit der Europischen Zentralbank gesichert.

Die geldpolitischen Instrumenten des Eurosystems entsprechen im Grunde denjenigen, die auch die Deutsche Bundesbank eingesetzt hat.

Vokabeln EWU (Europische Whrungsunion)- ЕВС – Eвропейский валютный союз Whrungseinheit, die- денежная единица Bargeld – наличные (деньги) betragen auf – передавать кому-либо geldpolitisch – в области денежной политики Wechselkurse – обменный курс niedrige Zinsen – низкие банковские процентные ставки Haushaltsdisziplin, die – бюджетная дисциплина Entscheidungsgremium, das – орган, принимающей решения Direktorium, das - дирекция ernennen - назначать abberufen – отозвать Text 9.

Das Deutsche Bundesbank ist ab 1. Januar 1999 Bestandteil des Europischen Systems der Zentralbanken geworden, das sich aus der Europischen Zentralbank und den nationalen Zentralbanken der Mitgliedstaaten der Europischen Union zusammensetzt. Die wichtigste Aufgabe der Bundesbank ist die dezentrale Umsetzung der zentral vom Rat der Europischen Zentralbank formulierten Geldpolitik ;

eine eigenstndige Geldpolitik kann die Bundesbank nicht mehr verfogen. Sie behlt jedoch noch wichtige nationale Aufgaben, zum Beispiel im Rahmen der Bankenaufsicht, bei der Verwaltung der bei der Bundesbank verbleibenden Whrungsreserven und als Hausbank der Bundesregierung. Die Bundesbank wird darber hinaus auch knftig den Zahlungsverkehr in Deutschland berwachen und die Ausgabe der Euro-Banknoten durchfhren.

Die Europische Wirtschafts- und Whrungsunion soll stabiles Geld, niedrige Zinsen, bestndiges Wachstum und hohe Beschftigung in der Gemeinschaft schaffen;

freie Wechselkurse zwischen den Teilnehmerstaaten wird es in der Whrungsunion nicht mehr geben. Unternehmen - vor allem Exportunternehmen – werden verllichere Planungsgrundlagen haben, der Wegfall von Untauschgebhren macht Urlaub fr Touristen billiger, die Europische Whrung kann zu einer bedeutenden Weltreservewhrung aufsteigen, und ein durch bessere Preistransparenz verstrkter Wettbewerb kann dem Verbraucher zugute kommen. Die Dynamik des europischen Binnenmarktes wird gestrkt.

Vokabeln verfolgen – проводить (денежную политику) verbleibend - находящийся Zahlungsverkehr, der – платежный оборот Ausgabe,die - выдача Wechselkurs – обменный курс verllich - надежный Wegfall- отмена Umtauschgebьhren- налоги при обмене денег Text 10.

Die Finanzmrkte Kaum ein Bereich der deutschen Wirtschaft ist in den vergangenen Jahren so dynamisch gewachsen wie der Sektor der finanziellen Dienstleistungen. Das Geschftsvolumen der deutschen Banken hat von vier Billionen DM Ende 1988 auf 11,1 Billionen DM Ende 1999 zugenommen.

Ob Spareinlagen, Wertpapierbestnde, Kreditvergabe oder bargeldloser Zahlungsverkehr – im vergangenen Jahrzehnt sind alle Magren der deutschen Finanzmrkte schnell angestiegen.

An den deutschen Brsen wurde 1999 ein Umsatz von 5,1 Billionen Euro erzielt. Etwa 42% des Umsatzes entfielen auf festverzinsliche Wertpapiere, der Rest auf Aktien (57%) und Optionsscheine (1%). An der Terminbrse, die seit ihrer Erffnung 1990 ebenfalls krftig gewachsen ist, wurden 1999 Kontakte im Volumen von etwa 35 Billionen Euro umgesetzt.

Der Handel in Wertpapieren wird in Deutschland zum einen am Sekundrmarkt ber 8 Brsenpltze (Berlin, Bremen, Dsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, Mnchen und Stuttgart) und im elektronischen Handelssystem Xetra abgewickelt. Der grte Teil des Brsenumsatzes erfolgt in Frankfurt und ber Xetra. Ein bedeutender Anteil des Wertpapierhandels findet auer Brse per Telefon und in elektronischen Handelssystemen statt.

Am 1. Januar 1993 wurde die Deutsche Brse AG durch Umbenennung der Frankfurter Wertpapierbrse AG gegrndet. Sie stellt die Infrastruktur und die bentigten Ressourcen fr den Handel an der Frankfurter Wertpapierbrse bereit. Die Deutsche Brse AG ist heute einer der wesentlichen Anbieter von Brsendienstleistungen in der ganzen Welt und steht im Wettbewerb mit anderen bedeutenden Anbietern unter anderem in London, Paris und den USA.

Vokabeln Geschftsvolumen, das – объем сделок zunehmen - увеличиться Wertpapierbestand, der- портфель ценных бумаг Spareinlagen- сбережения bargeldloser Zahlungsverkehr, der – безналичный платежный оборот Magren- показатели Umsatz - оборот festverzinslich- с твердым процентом Rest, der- зд.остальное Optionsschein, der - опцион Terminbrse, die – фьючерсная биржа umsetzen- реализовывать, превращать в деньги Sekundrmarkt, der – вторичный рынок den Handel abwickeln – осуществлять торговлю Wertpapierbrse, die- фондовая биржа bereitstellen- предоставлять Anbieter, der- оферент Text 11.

Zahlungsverkehr Heute verfgt jeder deutsche Arbeitnehmer ber ein Giro – oder Gehaltskonto. ber 45 Millionen Deutsche haben auch eine Eurocheque Karte und nutzen dieses internationale Zahlungsmittel. Beliebter wird auch die Kreditkarte. 1980 zhlte die Bundesrepublik 580 000 Kreditkarteninhaber, heute sind es 18 Millionen. Seit mehr als 20 Jahren bekommt man Bargeld aus dem Geldautomaten. Moderne Gerte akzeptieren heute eine Vielzahl in – und auslndischer Scheck – und Kreditkarten. Das 1990 eingefhrte System zur bargeldlose Zahlung in Verbindung mit der Scheckkarte und der persnlichen Geheimzahl, gewinnt vor allem im Einzelhandel immer mehr an Bedeutung.

Seit Ende 1996 gibt es die Chipkarte, auf der ein Geldbetrag gespeichert wird, mit dem an entsprechenden Kassen bezahlt werden kann.

Die Geldkarte ist als “elektronische Geldbrse” zum Bezahlen von Kleingeldbetrgen an der Ladenkasse und an Automaten bestimmt.

Immer mehr Kreditinstitute bauen gegenwrtig den Kundenkontakt per Telefon, Computer und Telefax aus. Geldgeschfte per Telefon wickeln inzwischen etwa 3 Mln. Bankkunden in 24-Stunden –Service ab.

Vokabeln Zahlungsverkehr, der – платежный оборот Girokonto, das - жиросчет Gehaltskonto- счет для перевода зарплаты Eeurocheque –karte- еврочековая карточка akzeptieren –принимать inlndisch- национальный, внутренний An Bedeutung gewinnen- приобретать значению persnliche Geheimzahl, die –личный тайный код Chipkarte – магнитная чип-карточка speichern- зд. закодировать ausbauen- расширять Geldgeschft- финансовая операция abwickeln- осуществлять Text 12.

IMB – Aktionre mit Ergebnis zufrieden Die Internationale Moskauer Bank (IMB) erhht ihr Stammkapital um das Dreieinhalbfache. Darber informierte Vorstandssprecher Peter Klle einer Pressekonferenz in Mosckau. Die seit 1989 bestehende Bank ist ein jointventure, an dem sich auch auslndisches Kapital beteiligt. Zu den Aktionren zhlen die “Bayerische Hypo-und Vereinsbank” als grter Anteilseigner, die finnische “Merita Bank”, die “Industrial Bank of Japan”, die franzsische “Eurobank” sowie die “Sberbank Rulands”.

Wie Klle mitteilte, hatten alle Aktionre die berweisung ihrer Mittel nach Ruland im Rahmen der zustzlichen Aktienmission vollendet. Nach dem Umfang ihrer Aktiva ist die IMB heute die Nummer 5 unter den grten russischen Banken. Zu ihren Kunden gehren etwa 40 der insgesamt grten Unternehmen Rulands. Die Bank wickelt heute etwa 8% aller Operationen im Zahlungsverkehr beim russischen Export in Nicht-GUS Lnder ab.

Peter Klle hob hervor, da die anslndischen Anteilhaber ihre Investitionen in Ruland trotz der Wirtschaftskrise im Jahr 1998 fr lukrativ halten. “Das Ziel unserer Aktivitten auf dem russischen Markt ist eine niveauvolle Arbeit. Deshalb streben wir immer danach, unsere partnerschaftlichen Beziehungen auf einen hheren Stand zu bringen.” In der Zukunft wollen die strategischen Aktionre der IMB, unter ihnen die “Bayerische Hypo-und Vereinsbank,” die IMB bei der Entwicklung neuer Formen von Bankdienstleistungen, insbesondere bei der Projekt – und Handelsfinanzierung,untersttzen. Eine wertvolle Hilfe knnten in dieser Angelegenheit die deutschen Aktionre leisten, denn die “Bayerische Hypo und Vereinsbank” als die zweitgrte Bank Deutschlands ist Marktfыhrer in diesem Bereich des Bankservices.

Vokabeln Stammkapital, das – основной капитал Vorstandsspeicher, der – представител правления акционерного общества berweisung, die - перевод Aktiva, be – 1) актив 2) дебет Vereinsbank, die – объединенный банк Angelegenheit, die- дело

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